Täglich grüsst der Regen in Malaysia

So kam es dann, dass es in Malaysia bis auf den ersten und den letzten Tag jeden Tag geregnet hat. Das hat mich anfänglich ziemlich genervt, aber mit der Zeit hat man sich bald ein wenig daran gewöhnt. Immer am späten Nachmittag kam ein kräftiger Regen, der aber meistens noch vor Sonnenuntergang wieder fertig war. Mich erstaunte, dass das Wasser praktisch überall oberflächlich abfloss. Schächte hat man kaum gesehen. So gab es kleine Bäche an den Strassenrändern und grosse Wasserlachen bei Strassenunebenheiten oder wenn es zu wenig Gefälle gegen aussen gab. Wenn ich bei solchen „Tümpeln“ neben einem Fahrzeug fuhr, wurde ich warm abgeduscht. Der eine Vorteil des Regens und der Wolken war die etwas kältere Temperatur. Als ich nach Kuala Lumpur gefahren bin, wusste ich, dass ich in der Unterkunft duschen kann und etwas anderes anziehen kann. Deshalb habe ich den Regenschutz nicht angezogen. Bald wurde ich aber völlig durchnässt. Die Temperaturen sind ja genügend hoch, dass man auch im durchnässten Zustand nicht friert. Somit habe ich den Regen locker genommen und mit einem Lächeln auf die Motorradfahrer im Regenunterstand geschaut. In Kuala Lumpur kam ich dann in eine richtige Stadt mit vielen Hochhäusern. Die Strassen waren aber im ganzen Land einiges schlechter als noch in Thailand.

Die Kulturen der Leute in Malaysia sind ziemlich verschieden. Es gibt Malaien, man sieht viel Chinesisch, aber auch Buchstaben aus dem Arabischen Raum. Auch die Religionen sind durchmischt und verschieden. Ich habe Moscheen, Kirchen und andere Tempel gesehen. Früher haben die meisten Leute Englisch verstanden. Heute sei das nach einer Umstellung im Bildungssystem nicht mehr so. Das erschwert natürlich die Kommunikation untereinander und auch mit den Touristen. Aber irgendwie kam ich immer durch.

In Malaysia musste ich die Zeit wieder um eine Stunde umstellen. Somit war der Sonnenaufgang erst nach 7 Uhr. Der Sonnenuntergang war aber auch erst nach 19 Uhr. Weil ich immer noch um 6 Uhr aufstand, hatte ich somit eine Stunde mehr Zeit, um bei Tageslicht zu fahren. So konnte ich an einigen Tagen etwas längere Strecken zurücklegen. Insbesondere in die Städte Kuala Lumpur und dann auch nach Singapur.

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